Die zuletzt beinahe unheimliche Anbiederung zwischen Microsoft und Sun hat wohl einige Zeitgenossen ins Grübeln gebracht. Manch einer warnte Meister Jonathan gar davor sich mit dem Satan einzulassen
Der bloggende CEO sah sich dadurch wohl genötigt etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Neben den Bemühungen den Kurs von Sun im X64-Markt darzustellen gab es dann noch vage Neuigkeiten zu verkünden.
In Kürze wird eine neue Hypervisor-Plattform namens “Project Virginia” von Sun vorgestellt Sun wird dabei neben Solaris und Linux auch die Virtualisierung von Windows unterstützen. Dies wird durch das Abkommen mit Microsoft möglich. Im Gegenzug kann Microsoft Solaris in den Virtual Server offiziell mit aufnehmen. Weiterhin tritt Sun als OEM-Partner von M$ auf.
Schwartz nimmt das Blade6000-System als Beispiel, in dem zukünftig Sparc, Intel und AMD mit Solaris, Windows und Linux als Betriebssysteme versammelt sein können. Kernpunkt soll dabei das einheitliche Management sein. Sowohl Project Virginia als auch VMware werden als Virtualisierungslösung unterstützt.
Wie LDOMs und Xen hierzu passen darf gerätselt werden. Aber harren wir der Dinge, vielleicht kann ich den Sunnies am 26. beim Besuch in München/Heimstetten ein paar Infos entlocken…
Nachtrag:
The register schreibt heute etwas mehr zu Project Virginia.
Nachtrag2:
Nach meinem Besuch in München bleibt diese Geschichte weiterhin nebulös. Es sieht wohl danach aus, daß hier vorhandene und neue Managementfunktionen unter einer Oberfläche zusammenfinden sollen. An der eingesetzten Basistechnologie wie LDOMs ändert dies nichts…