Bei Heise-online gibt es einen Artikel über den neuen Linux Kernel 2.6.23. Die größten Neuerungen sind dieses Mal im Bereich Virtualisierung zu finden. Xen wurde nun in den offiziellen Kernel aufgenommen. Damit steht einem Betrieb als Gast/DomU nichts mehr im Weg. Für den Betrieb eines Xen-Hypervisors sind aber nach wie vor die Xen-Pakete und und Kernel-Patches erforderlich. Interessant ist auch die Aufnahme des Completely Fair Schedulers (CFS) in den Kernel. Das erinnert mich ein bißchen an den Fair Share Scheduler (FSS), den ich seit Solaris 9 kenne und der für das Ressourcemanagement benötigt wird.
Update:
Wie in Barton’s Blog zu lesen ist kam nun auch LDOM-Support in den Linux-Kernel.
P.S.
Manchen Mitmenschen muss der Unterschied zwischen Linux (Kernel), z.B. 2.6.23, Linux-Distribution, z.B. SLES 10.3 von Novell/SUSE, und GNU-Software, etc. noch beigebracht werden. Man kann sich sonst beim fachsimplen doch als ziemlicher Newbie outen