Gestern kam im bayrischen Rundfunk in der Sendung “quer” ein Bericht über die Zukunft des Transrapid-Modells vom Münchner Flughafen.
Geschickt versteht es die Redaktion den kleinen Rottersdorfer Oldtimerverein, der in erster Linie landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sammelt, als David gegen den übermächtigen Goliath, natürlich in Form des “mächtigen Baukonzerns Max Bögl“, darzustellen. Die Idee, die Bauarbeiten in der Nähe des Firmengeländes als zukünftigen Bahnhof darzustellen, kann man nur noch genial nennen. Einheimische wissen allerdings, daß es sich nur um den längst überfälligen Umbau der B299 handelt. Auch die Außenaufnahmen des Firmengeländes wurden richtig bedrohlich wirkend in Szene gesetzt. Mir kam das beim Weg zur Arbeit bisher immer recht langweilig vor, sehe aber nun ein, daß der bisherige Eindruck wohl getäuscht haben muß. Schließlich kam das ja im öffentlich-rechtlichen Fernsehen…
Für Alle, die die Sendung gestern verpaßten, hier nochmals das Video:
Freu dich doch lieber, kannste bald vom Büro mitm Transrapid in die Kantine und zürck fahren
so hab ich das noch gar nicht gesehen