Migration Windows XP auf openSUSE 11

Schon lange hatte ich das geplant, vor ein paar Tagen habe ich mich nun dazu aufgerafft: Windows XP musste seinen bisherigen Platz als Standard-OS auf meinem Privat-PC räumen. Diesen nimmt nun openSUSE 11 ein.

XP hat trotzdem noch eine Daseinsberechtigung auf meinem PC – der VPN-Client von Checkpoint ist für Linux nicht (mehr) verfügbar und IPSEC unter Linux mit Checkpoint in der “Roadwarrior-Gateway”-Variante ist nicht gerade mein Fachgebiet. Außerdem ist die Windows-Partition noch der Hort einiger PC-Spiele, die ich gelegentlich zocke.

Meine Erfahrung zum Einrichten von openSUSE 11 ist durchwegs positiv. Ein absoluter Pluspunkt zum Vorgänger 10.3 ist die überarbeitete Paketverwaltung, die nun deutlich schneller ist. Compiz läuft mit meiner ATI X1950 nach Installation des proprietären ATI-Treibers auf Anhieb. Die für mich wichtigsten Arbeitsmittel wie Office, Mail, Browser und RSS-Reader sind sowieso standardmäßig in einer Linux-Distribution dabei. Auch die Installation meiner Homebankingsoftware Starmoney 6.0 klappt unter Wine ohne Probleme, ebenso die Altdatenübernahme.

Etwas Kopfschmerzen bereitete mir das Abspielen von Videos bei aktiviertem Compiz mit verschiedensten Videoplayern. Hier flackerte das Bild grausam. Abhilfe schaffte hier das manuelle Kompilieren von MPlayer inc. Compiz-Patch. Absolut nervig ist auch die miese Performance beim Ändern der Fenstergröße bei aktiviertem Compiz. Das Umschalten des Default-Resizemode im CompizConfig Einstellungsmanager auf Rectangle, Outline oder Stretch wirkt wahre Wunder.

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2 Antworten auf Migration Windows XP auf openSUSE 11

  1. Solarix sagt:

    Ich weiss nicht, ich hab immer den Eindruck, dass Compiz nicht (jedenfalls in meinem Fall) keinen wirklichen Mehrwert hat. Ich schalte den Kruscht immer ab und bin zufrieden. SuSE 11 hab ich noch nicht probiert, aber die 10.3 wahr schon sehr robust, der einzige Wermutstropfen war nur das Paketmanagement, wie gross sind den die Verbesserungen in dem Bereich, ich hatte noch keine Zeit zum testen.

  2. otmanix sagt:

    Die Infos der Paketverwaltung werden jetzt nicht mehr in der bisher verwendeten Datenbank gespeichert. Das Abgleichen der Repositorys mit den lokalen Infos ist geschätzt Faktor 10 schneller…
    Zugegeben, Compiz ist nur Spielerei. Ich finds nur interessant, daß 3D-Effekte unter Linux auch mit wesentlich geringeren Hardwareanforderungen realisierbar sind als unter Vista.

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