Archiv für die Kategorie: “Windows”

Windows

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Zwei Probleme im Networker beschäftigten mich zuletzt.

Unter best. Umständen kam es zum coredump beim Lauf einer savegroup. Das verursachte Inkonsistenzen in der jobsdb. Der Networker Server betrachtete die savegroup immer noch als aktiv, d.h. nachfolgende Starts der savegroup schlugen auch fehl. Beseitigt werden konnte der Zustand nur über stoppen der Networker Server Software, löschen der Dateien in /nsr/res/jobsdb und starten der Networker Server Dienste. Der Fehler wurde in Networker 7.5.1.8 behoben. Die Korrektur ist auch in 7.5.2 enthalten.

  • NW105117 savegrp core dumps in build_group_completion_msg()
  • LGTsc32510 savegrp core dumps: Too many open files
  • LGTsc32929 savegrp dumps core in savesets_verified_media()

Ein weiterer Fehler betraf das Networker Module for Microsoft Applications. Damit lassen sich VSS basierte Snapshots mittels Networker erzeugen/sichern. Das Problem hierbei war, dass die savesets nach Ablauf der retention policy nicht verfielen. Etwas verwirrend ist dabei auch, dass es bei solchen Backups einen “Spezial-saveset” namens “VSS://” gibt, der im Jahr 2038 abläuft. Das ist aber normal ;) Mit Networker 7.5.2 ist der Bug beseitigt.

root@networker # mminfo -av -r ” name,savetime(20),level,ssid,ssretent(20),ssflags,sumflags,pool,client,copies,cloneid,clflags,volume” -q client=vss-kiste -o t
name                              date     time     lvl ssid         retention time   ssflags fl pool          client     copies   clone id clflg volume
C:\                               03/10/10 10:06:37 full 4288110878   03/11/10 23:59:59 vF    cb Windows Disk   vss-kiste         2 1268211998     Windows_disk.001
C:\                               03/10/10 10:06:37 full 4288110878   03/11/10 23:59:59 vF    cb Windows Disk   vss-kiste         2 1268211997     Windows_disk.001.RO
SYSTEM COMPONENTS:\               03/10/10 10:08:07 full 4221002103   03/11/10 23:59:59 vF    cb Windows Disk   vss-kiste         2 1268212087     Windows_disk.001
SYSTEM COMPONENTS:\               03/10/10 10:08:07 full 4221002103   03/11/10 23:59:59 vF    cb Windows Disk   vss-kiste         2 1268212086     Windows_disk.001.RO
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\EMC\NetWorker\LG_VSS_CLIENT1010414379.xml 03/10/10 10:41:13 full 4053231929 03/11/10 23:59:59 vrF cr Windows Disk vss-kiste 2 1268214074  Windows_disk.001
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\EMC\NetWorker\LG_VSS_CLIENT1010414379.xml 03/10/10 10:41:13 full 4053231929 03/11/10 23:59:59 vrF cr Windows Disk vss-kiste 2 1268214073  Windows_disk.001.RO
VSS:/                             03/10/10 10:41:26 full 3885459790   01/19/38 04:14:05 vKF   cbK Windows Disk  vss-kiste         2 1268214094     Windows_disk.001
VSS:/                             03/10/10 10:41:26 full 3885459790   01/19/38 04:14:05 vKF   cbK Windows Disk  vss-kiste         2 1268214093     Windows_disk.001.RO

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass die Version 7.5.2 einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich habe sie seit ca. 1 Woche im produktiven Einsatz.
Wer sich dafür interessiert sollte mal einen Blick in den Networker Blog werfen und die release notes im EMC Powerlink lesen.

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Viele kennen zwischenzeitlich den sog. XP Modus, der unter Windows zur Verfügung steht. Damit kann man eine Windows XP Installation virtualisiert unter Windows 7 betreiben. Sowohl die Lizenz für das virtuelle Windows  XP als auch für die Virtualisierungssoftware “Windows Virtual PC” ist bei Windows 7 inklusive.

Warum also VMware Server oder Virtualbox als kostenlose Virtualisierungssoftware benutzen wenn für Windows 7 ebenfalls eine Gratisvariante bereitsteht?

Nun, zunächst einmal ist festzuhalten, daß die Testinstallation von SLES 10 SP3 zwar grundsätzlich lief, die Eingabe per Tastatur aber sonderbare Effekte hervorrief. Ein normales Benutzen der VM war so nicht möglich. Eine kurze Suche auf Google klärte die Problemursache – Probleme bei der Zeitsynchronisierung in Virtual PC seit Linux-Kernel 2.6.x. Das Problem läßt sich einfach lösen in dem in der Konfiguration des Bootloaders grub /boot/grub/menu.lst die Einstellung clock=pit mitgegeben wird (siehe Screenshot).

Die Desktopintegration, Komfort-Features werden nur für Windows als Gast-VM angeboten. Mit “STRG + ALT + Pfeil links” kann man die Maus aus der VM befreien.

Nach dem kurzen Test kann ich für mich festhalten, daß unter Virtual PC die gelegentliche Nutzung von Linux-VMs möglich ist. Vor allem wenn bereits der XP-Modus installiert wurde kann ggf. auf weitere Dienste im Hintergrund verzichtet werden und so etwas an Resourcen gespart werden.

Bei intensiver Nutzung von VMs bietet die Konkurrenz deutlich mehr Komfort.

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Für alle die PS3 Media Server auf Windows 7 benutzen wollen habe ich hier ein paar Infos zusammengetragen.

Einrichten von PS3 Media Server auf Windows 7 64bit

00win7

Wie bereits gesagt, 64bit gehört die Zukunft ;)

Als Grundvoraussetzung sollte zunächst einmal UPNP am Router aktiviert werden. Hier im Beispiel eine  AVM Fritzbox:

00router

Des weiteren sollte man überprüfen, ob die Windows-Dienste upnphost und ssdpsrv automatisch gestarten werden und laufen.

00ssdp_upnp

Nun bitte Sun JDK/JRE 6 Update 16 / Windows x64 herunterladen und installieren: http://java.sun.com/javase/downloads/index.jsp

Ich bervorzuge das  JDK, dass das JRE bereits beeinhaltet. Das JDK wird auf jeden Fall benötigt, wenn man eine PMS beta selbst kompilieren will.

01jdk 02jre

Setze die Umgebungsvariable JAVA_HOME=C:\Program Files\Java\jdk1.6.0_16 (wird optional für das Kompilieren benötigt)

03java_home

Lade das Apache ant Windows zip-package herunter (wird optional für das Kompilieren benötigt): http://ant.apache.org/bindownload.cgi

Entpacke das zip und kopiere den Inhalt nach C:\Program Files (x86)\apache-ant-1.7.1

Setze die Umgebungsvariable ANT_HOME=C:\Program Files (x86)\apache-ant-1.7.1

04ant_home

Füge den ant-binary-Pfad der Systemvariable PATH hinzu:

PATH=… ;C:\Program Files (x86)\apache-ant-1.7.1\bin

Lade das Tortoise SVN msi-package 64bit (+ language pack if necessary) herunter und installiere es (wird optional für das Kompilieren benötigt): http://tortoisesvn.net/downloads

05tortoise

Starte Windows durch und erstelle einen Ordner für den PMS sourcecode (wird optional für das Kompilieren benötigt). Klicke mit der rechten Maustaste auf den Ordner um den PMS Sourcecode auszuchecken…

06tortoise 07tortoise

Nach Herunterladen des Sourcecode kann die neueste PMS Betaversion kompiliert werden.

Öffne die Eingabeaufforderung und wechsle in das PMS Sourcecode-Verzeichnis. Mit “ant” kann dann das Kompilieren gestartet werden.

08compile

Nach dem Kompilieren findet man den installer der beta im Unterverzeichnis “dist”.

09dist

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Installer für Windows und wähle “als Administrator ausführen”.

10runas

Installiere nun PMS und folge den Anweisungen.

11pms

Evtl. kommt nach der Installation ein seltsames Popup. Bitte darin bestätigen, dass PMS korrekt installiert wurde.

12installed

Starte danach PMS zum ersten Mal. Es erscheint ein Popup der Windows-Firewall. Bitte bestätigen, dass Java im Heimnetzwerk Zugriff bekommt.

13firewall

Statt dessen kann man auch eine manuelle Firewallregel erstellen (höhere Sicherheit).

Füge eingehende und ausgehende Regeln der Windows firewall für tcp und udp port 5001 hinzu. Dazu “Systemsteuerung > System und Sicherheit > Windows Firewall > Erweiterte Einstellungen” bearbeiten.

Natürlich kann man die Windows Firewall auch komplett abschalten (nicht mehr so sicher), wenn  zumindest die Firewall am router aktiv ist.

Nach dem Konfigurieren der Firewall bitte PMS beenden und neu starten. ggf. kommt nochmals das seltsame Popup. Auch dieses Mal bestätigen, dass PMS korrekt installiert wurde…

14installed

Jetzt startet PMS und verbindet sich mit der PS3.

15start

Das wars also… PMS läuft auf Windows 7 (64 bit). ein erster Test zeigt, dass streaming und Transcoding klappt.

Besonderheiten bei Windows 7

Die Ablageorte der Konfigurationsdateien und des Logs haben sich geändert:

C:\Users\xxx\AppData\Roaming\PMS\PMS.conf

C:\Users\xxx\AppData\Local\Temp\javaps3media\debug.log

Transcoding Engines und Windows 7

Im Windows 7 gab es Änderungen bzgl. Codecs. Standardmäßig wird nun der Microsoft DTV/DVD Decoder anderen Codecs wie ffdshow tryouts oder CoreAVC bevorzugt. Auf 64 bit Systemen ist u.a. auch das Mediacenter und der Mediaplayer in 64bit ausgeliefert. Aus diesem Grund kann man sich überlegen alternative Codecs auch in 64 bit zu installieren.

Um die üblichen Transcoding engines auch unter Windows 7 zur Verfügung zu haben benötigt man noch zusätzliche Software:

win7-coreavc

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Angelockt durch einen Artikel der Heise News wollte ich den “XP Modus”, kurz XPM, bei mir am PC im Windows 7 Release candidate testen. Die Voraussetzungen passten (CPU mit Virtualisierungsfunktion), auch das BIOS war korrekt eingestellt.

Somit folgte ich der Microsoft-Anleitung, zunächst Virtual PC Beta und dann die Beta des XP Mode für Windows 7 herunterzuladen. Der XP Mode Download scheint ein Windows XP SP3 Image bzw. Installer für Virtual PC zu beinhalten.

Nach quälend langer Installation wird man von einem XP im Virtual PC-Fenster begrüsst. Es folgt die bekannte XP Update Orgie. Ein Virenscanner soll auch noch installiert werden, dann ist der Virtual PC mit Windows XP als Gast betriebsbereit. Installiert man dann Software in der VM werden die Startmenüeinträge in das Windows 7 Startmenü im Virtual PC Ordner repliziert. Nach der Installation soll man das Virtual PC-Fenster schliessen, was die VM in den Ruhezustand versetzt. Anschließend kann der Eintrag im Windows 7 Startmenü aufgerufen werden, was die VM im Hintergrund reaktiviert. Die Anwendung wird aber wie eine Windows 7 Applikation im Fenster verwaltet. Im Windows Explorer der VM stehen alle Laufwerke des Windows 7 Systems zur Verfügung.

Mein erster Eindruck:

Eine Anpassung der technischen Einstellungen der VM ist dringend notwendig. 256MB für eine VM sind wohl i.d.R. etwas spartanisch. Die Integration in Windows 7 ist gut gelungen. Die Anwendungsperformance fand ich im Vergleich zu VMware stark verbesserungsfähig. Deswegen werde ich wohl bei VMware bleiben, trotz guter Desktopintegration des XP Modus…

Für Interessierte hier noch ein passender Technet Blog-Artikel zum Thema.

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Nach zahlreichen installationen von Mediaplayern und Codecpacks unter Windows herrscht Chaos bei der Zuordnung von DirectShow Filtern (Audio- und Videocodecs). Windows liefert leider kein geeignetes Werkzeug zur Einstellung mit.

Abhilfe schafft hier GraphStudio, das kostenlos hier zum Download bereitsteht.

Hier ein kleines Howto:

Im Beispiel wird zur Wiedergabe des Audiodatenstroms CoreVorbis verwendet. Ich stelle die Wiedergabe auf ffdshow um.

P.S.

Vor allen Änderungen bitte die Einstellungen notieren!!! Die Benutzung der Software und dieser Anleitung geschieht auf eigenes Risiko…

1. Mediendatei öffnen

gs-01

2. Im Diagramm sieht man die eingestellten DirectShow Filter für diese Mediendatei.

gs-02

3. DirectShow Filter bearbeiten

gs-03

4. “DirectShow Filters” im Dropdown Menü auswählen, dann den zu deaktivierenden Filter markieren und change merit drücken.

gs-04

5. Filter deaktivieren

gs-05

gs-06

6. den zu aktivieren Filter markieren und change merit drücken

gs-07

7. Filter aktivieren

gs-08

8. Rechner neustarten

9. Diagramm für Mediendatei prüfen

10. Mediendatei mit den geänderten Einstellungen abspielen

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