Networker user group meeting revisited

Was war vorgestern angesagt? EMC hatte geladen, zum nunmehr 2. Networker user group meeting in Deutschland, nun im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt.

EMC hatte einen product manager und Leute aus der Entwicklung (siehe Photo) über den großen Teich fliegen lassen und Trainer aus dem Schulungscenter Schwalbach bereitgestellt um Kundenfeedback direkt entgegenzunehmen, an Diskussionen teilzunehmen und Auskunft zur Roadmap zu geben.

Rückblick

Mit der Übernahme von Avamar und Datadomain (und zuvor Legato) war eine Umstrukturierung bei EMC überfällig. Gerade im Networker-Umfeld hinkte die Entwicklung in einigen Punkten dem Markt hinterher, was mit dem kürzlich erschienenem Networker 7.6.2 und NMM 2.3 endlich kompensiert wurde. Die EMC BRS Division erweckt heute den Eindruck sich intern sortiert und strategisch neu ausgerichtet zu haben.

Fazit

Als Kunde möchte ich mich bei EMC hiermit für die gelungene Veranstaltung bedanken. Sehr positiv fand ich den direkten Kontakt zu Entwicklung und Produktmanagement. Alleine die Möglichkeit RFE bei dieser Gelegenheit einzukippen und direktes Feedback zu Machbarkeit und Chancen auf Realisierung zu bekommen ist aus meiner Sicht die Anreise wert. Die Frage/Antwort-Stunde und die entstandenen Diskusssionen während der Vorträge fand ich überwiegend positiv. Im Gegensatz zu anderen Herstellerveranstaltungen hielten sich hier die Marketing stunts in engen Grenzen, was wohl dem überwiegend Admin-lastigen Publikum zuzuschreiben war ;) Die Gespräche mit anderen Kunden in den Pausen waren einerseits interessant und informativ, anderseits fiel manches auch in die Kategorie “geteiltes Leid ist halbes Leid” ;)

Mein Dank auch an Hr. Lehner, der sich mit einer Kundenpräsentation vorgewagt und damit eine fruchtbare Diskussion angestoßen hatte. Aus meiner Sicht ist diese Veranstaltung ein echter Pflichttermin für Leute, die Networker einsetzen.

 

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Networker user group meeting

image

1h noch…
Heute besuche ich das Networker user group meeting im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt. Vorhin beim Frühstück hörte ich ein paar Amis über die Highlights der EMC world diskutieren. Ich nehme mal schwer an, daß die auch am meeting teilnehmen.
Ich bin gespannt, ob sich die Anreise gelohnt hat. News und restricted availability für Networker 7.6.2 und NMM 2.3 gibt es ja schon länger. Avamar 6 ist jetzt auch RA verfügbar.
Mal sehn, was EMC heute vorstellt…
Interessant könnten die Anwenderberichte werden.

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app Tip der Woche – eyecon

App Tip für Android und IOS…

Mit Eyecon am Pad durch lokale Medienlisten und Youtube browsen, Vorschau am Pad und per Drag’n'drop an Endgeräte wie Popcornhour oder WDTV zur Ausgabe an Heimkino/TV schicken…

Laut DLNA fungiert die eyecon App dabei als DMC (Digital Media Controller). D.h. eyecon sucht beim Start nach unterstützten UPNP devices im Netzwerk. Als DMS (Digital Media Server), also als Quelle für Mediendateien, können dabei diverse NAS-devices und natürlich auch die Popcorn hour genutzt werden. Die Mediendateien können dann per drag’n'drop an DMR (Digital Media Renderer), also unterstützte Wiedergabegeräte wie die Popcorn hour oder WDTV live!, ausgegeben werden.

Fazit: saucool ;)

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rsync daemon für Syabas Popcorn Hour NMT A-200

Wie bereits im letzten Beitrag berichtet gibt es für die Popcorn hour A-200 das ipkg Paketverwaltungssystem. Darüber werden u.a. die Pakete rsync und synk bereitgestellt.

Rsync bietet die Synchronisierung von Datenbeständen an. Dabei kann Komprimierung genutzt werden. Darüber hinaus erfolgt ein Abgleich von Dateien auf Blockebene. Da nur unterschiedliche Böcke übertragen werden müssen ist rsync besonders effizient. Der wiederholte Abgleich eines Datenestands erfolgt deutlich schneller als mit üblichen Kopiermethoden. Die verhältnismäßig schwache CPU- und (W)LAN-Performance der Popcorn hour profitiert davon enorm.

Das Kommandozeilenwerkzeug rsync kann als Client und/oder Server betrieben werden. Auf der Popcorn hour steht rsync via ipkg zur Verfügung. Mit synk gibt es eine webbasierte GUI für die rsync Client Funktionalität. Das ipkg liefert keine Konfiguration für rsync als daemon mit. Unter Windows steht rsync via cywin als Kommandozeilenwerkzeug zur Verfügung und ist als direkt installierbares Bundle cwrsync erhältlich. Mit Deltacopy und Qtdsync gibt es aber auch eine komfortable GUI.

Installation rsync auf Popcorn hour

Zunächst einmal muß rsync, ggf. auch synk über ipkg installiert werden. Am einfachsten läuft das über die Webgui von ipkg: http://nmt:9999/local_web/

Danach muß noch unter /share/Apps/local/etc/init.d ein rc-Skript 99rsyncd.sh für den rsync daemon angelegt werden.

#!/bin/sh

# start script for rsync daemon
# 27.05.11 by Otmanix
# put it in /share/Apps/local/etc/init.d

# manpage rsyncd.conf
# http://www.samba.org/ftp/rsync/rsyncd.conf.html
# error free version of rsync for popcorn hour A200
# http://www.shells.nl/junk/nmt-a200-rsync/rsync.200

stop()
{
 # kill rsync daemon
 killall rsync
}

start()
{
 # create/empty rsyncd.log
 > /share/Apps/local/etc/rsyncd.log
 # create user/password file
 touch /etc/rsyncd.secrets
 chown nmt:nmt /etc/rsyncd.secrets
 chmod 660 /etc/rsyncd.secrets
 echo nmt:nmt > /etc/rsyncd.secrets
 # set folder permissions
 chown nmt:nmt /share/Photo
 chown nmt:nmt /share/Music
 chown nmt:nmt /share/Video
 # create /etc/rsyncd.conf
 echo uid = nmt > /etc/rsyncd.conf
 echo gid = nmt >> /etc/rsyncd.conf
 echo use chroot = yes >> /etc/rsyncd.conf
 echo log file = /share/Apps/local/etc/rsyncd.log >> /etc/rsyncd.conf
 echo read only = false >> /etc/rsyncd.conf
 echo max verbosity = 1 >> /etc/rsyncd.conf
 echo timeout = 600 >> /etc/rsyncd.conf
 echo [Photo] >> /etc/rsyncd.conf
 echo path = /share/Photo >> /etc/rsyncd.conf
 echo [Music] >> /etc/rsyncd.conf
 echo path = /share/Music >> /etc/rsyncd.conf
 echo [Video] >> /etc/rsyncd.conf
 echo path = /share/Video >> /etc/rsyncd.conf
 echo [share] >> /etc/rsyncd.conf
 echo path = /share >> /etc/rsyncd.conf
 echo list = false >> /etc/rsyncd.conf
 echo auth users = nmt >> /etc/rsyncd.conf
 echo secrets file = /etc/rsyncd.secrets >> /etc/rsyncd.conf
 # start daemon
 /usr/local/bin/rsync --daemon
}

case "$1" in
 start)
 start
 ;;

 stop)
 stop
 ;;

 restart)
 stop
 sleep 1
 start
 ;;
esac

Das Skript erstellt eine /etc/rsync.conf. Weitere Konfigurationsoptionen daür findet man in der manpage.

Ich stelle mein Skript hier zum Download zur Verfügung: 99rsyncd.sh

Die zip-Datei bitte entpacken und unter /share/Apps/local/etc/init.d bzw. \\nmt\share\Apps\local\etc\init.d speichern. Nach einem Neustart der Popcorn hour startet der rsync daemon automatisch und stellt Schreibzugriff auf die Bereiche Photo, Music und Video bereit. Das übergeordnete Verzeichnis share ist nur über Anmeldung mit nmt/nmt zugreifbar.

Damit ist die Popcorn hour als Synchronisierungsziel eingerichtet. Nach Installation und Konfiguration von z.B. Deltacopy kann nun der Datenabgleich erfolgen.

P.S.

Als ich zuletzt rsync via ipkg besorgte stellte sich heraus, daß diese Version buggy war. Ein funktionierendes rsync binary gibt es hier. Die Datei muß unter /share/Apps/local/bin bzw. \\nmt\share\Apps\local\bin gespeichert werden. Dort zunächst die Datei rsync nach rsync.original umbenennen, danach rsync.200 nach rsync umbenennen. Im Anschluß Popcorn hour nochmals starten…

Prinzipiell sollte die Anleitung 1:1 auch für die Popcorn hour C-200 and A-210 funktionieren.

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ipkg für Syabas Popcorn Hour NMT A-200

Wie berichtet habe ich mir vor einem Jahr eine Popcorn hour A-200 zugelegt. Seitdem hat sich einiges getan. Es gibt jetzt einen funktionierenden Telnet-Zugang, der HDMI-CEC Bug ist beseitigt und eswurden weitere freie Softwarepakete bereitgestellt.

Zunächst einmal wird der NMT Community Software Installer, kurz CSI, benötigt. Mit dieser Software, die es schon lange für Popcorn hour Geräte gibt, installiert man die Software “local”, was nur eine eine andere Bezeichnung für das ipkg Softwarepaketverwaltungssystem ist.

Nach dieser Installation kann die ipkg Paketverwaltung über Browser oder Shell bedient werden.

http://nmt:9999/local_web/

Natürlich kann man sich vorab schon eine Liste der über ipkg verfügbaren Software ansehen.

ipkg installiert Software unter /share/Apps/local/ und stellt Platz für rc-Skripte unter /share/Apps/local/etc/init.d/ bereit. Shellskripte mit der Endung .sh werden hier automatisch beim Starten der Popcorn hour mitgestartet.

Nicht für jedes Paket werden Skripte mitgeliefert. “Selbst ist der Mann!” lautet hier die Devise. Hierbei ist zu beachten, daß bei der Popcorn hour das root-Filesystem flüchtig ist. D.h. ggf. dort abgelegte Konfigurationsdateien o.ä. sind nach einem Neustart verschwunden.

 

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