Posts Tagged “grub”

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Viele kennen zwischenzeitlich den sog. XP Modus, der unter Windows zur Verfügung steht. Damit kann man eine Windows XP Installation virtualisiert unter Windows 7 betreiben. Sowohl die Lizenz für das virtuelle Windows  XP als auch für die Virtualisierungssoftware “Windows Virtual PC” ist bei Windows 7 inklusive.

Warum also VMware Server oder Virtualbox als kostenlose Virtualisierungssoftware benutzen wenn für Windows 7 ebenfalls eine Gratisvariante bereitsteht?

Nun, zunächst einmal ist festzuhalten, daß die Testinstallation von SLES 10 SP3 zwar grundsätzlich lief, die Eingabe per Tastatur aber sonderbare Effekte hervorrief. Ein normales Benutzen der VM war so nicht möglich. Eine kurze Suche auf Google klärte die Problemursache – Probleme bei der Zeitsynchronisierung in Virtual PC seit Linux-Kernel 2.6.x. Das Problem läßt sich einfach lösen in dem in der Konfiguration des Bootloaders grub /boot/grub/menu.lst die Einstellung clock=pit mitgegeben wird (siehe Screenshot).

Die Desktopintegration, Komfort-Features werden nur für Windows als Gast-VM angeboten. Mit “STRG + ALT + Pfeil links” kann man die Maus aus der VM befreien.

Nach dem kurzen Test kann ich für mich festhalten, daß unter Virtual PC die gelegentliche Nutzung von Linux-VMs möglich ist. Vor allem wenn bereits der XP-Modus installiert wurde kann ggf. auf weitere Dienste im Hintergrund verzichtet werden und so etwas an Resourcen gespart werden.

Bei intensiver Nutzung von VMs bietet die Konkurrenz deutlich mehr Komfort.

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Wer Linux oder OpenSolaris in einer Multiboot-Umgebung betreibt verwendet i.d.R. grub als Bootmanager. Will man dann u.U. grub wieder loswerden, z.B. weil man OpenSolaris nur testen wollte, und auf den Standard Windows XP Bootmanager wieder zurückstellen funktioniert das folgendermaßen:

  • Windows XP CD und Administrator-Passwort bereithalten (falls nicht bekannt, das Passwort vorher neu vergeben!)
  • Windows-Partition auf aktiv setzen (Windows > rechte MT auf Arbeitsplatz > Verwalten > Datenspeicher > Datenträgerverwaltung > rechte MT  auf Partition C: > Partition als aktiv markieren > ja), danach Reboot
  •  von Windows XP CD starten und mit “R” in die Wiederherstellungskonsole wechseln, i.d.R. mit “1″ das relevante Windows auswählen und das Administrator-Passwort eingeben
  • Danach fixboot, ggf. auch fixmbr eingeben, anschließend Reboot
  • Danach können die Linux-/OpenSolaris-Partitionen gefahrlos in der Datenträgerverwaltung gelöscht werden

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Hier die ersten Screenshots von der Indiana Preview – LiveCD:

grub-Bootmanager:

grub-indiana

Gnome-Desktop:

indiana-desktop

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