Project Indiana Milestone II aka OpenSolaris Developer Preview 2 ist nun offiziell zu haben.
Zum Thema “shell wars” gibt es eine interessante Entwicklung zu vermelden: ksh93 ist nun wohl die default-systemshell und bash die default-usershell.
…na also, geht doch
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In den USA wird gerade damit begonnen die Downloadserver mit den ISO-Images der ersten Preview-Version von OpenSolaris Indiana zu befüllen.
Der Download steht dann hier zur Verfügung: http://dlc.sun.com/osol/indiana/downloads/
Zur Installation bitte die Dokus auf der Projektseite lesen…
Update:
In letzter Sekunde brach wohl noch ein Debatte los, ob nun die GNU-Tools im Pfad /usr/gnu/bin anderen Programmen vorangestellt werden sollten. Mal schaun, ob die Diskussion darüber lange dauern wird. Angepeilt war als Auslieferungstermin jedenfalls der heutige Tag (kalifornischer Zeitrechnung)…
Update2:
Es ist vollbracht, Indiana steht zum Download zur Verfügung. Nachdem es bzgl. des Namens noch unterschiedliche Meinungen gibt wurde das Kind vorerst “OpenSolaris Developer Preview” genannt.
P.S.
Interessant finde ich, daß nun die bash die Standard-Shell ist. Wieso nun doch nicht ksh93?
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Schön, daß nun die ksh93 schon zum Standard-Lieferumfang von OpenSolaris gehört. Noch schöner, daß auch die Befehlszeilenergänzung per Tab und Befehlshistorie per Cursor-Tasten funktionieren. Der Prompt sieht aber nicht unbedingt einladend aus. In der Datei /etc/ksh.kshrc kann systemweit die Umgebung der ksh93 gesetzt werden. Hier dazu ein Bespiel:
/etc/ksh.kshrc
...
# ksh93 Shell-Prompt
# Tips dazu unter http://www.understudy.net/custom.html
export USERNAME=`whoami`
export HOSTNAME=`hostname`
# einfarbig
#export PS1="'$USERNAME'@'$HOSTNAME':"'$PWD'" # "
# bunt
export PS1="$'\E[31m''$USERNAME'$'\E[0m'@$'\E[1;31m''$HOSTNAME'$'\E[0m':"$'\E[1;34m''$PWD'" $'\E[0m'#
Hier das Resultat mit hellem und dunklem Hintergrund:

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Ian Murdock gab auf dem Intel Developer Forum Auskünfte zum aktuellen Stand des Project Indiana, das die zukünftige Standard-OpenSolaris-Distribution werden soll.
Hier die bisher beschloßenen Eckpunkte:
- ZFS als Standard-Filesystem (also boot/root-fähig?)
- Nutzung der ZFS Snapshot- und Rollback-Funktionalität für Systemstabilität (z.B. als Notfall-Fallback bei Updates)
- Gnome und Xorg als Standard-Desktop
- Netzwerk-basiertes Paketmanagement (ähnlich apt-get bei Debian)
- Auslieferung der Basissoftware auf einer CD, Paketmanagement ermöglicht Download zus. Software per Internet
- das Indiana CD-Image soll leicht zu besorgen sein, d.h. keine Zwangsregistrierung wie bei Solaris Express, der Download erfolgt dann über div. HTTP/FTP-Mirrors und Bittorrent
- modernere Shell (ksh93?)
- das offizielle Sun-Repository und zusätzliche Web-Repositories, wie das Opensolaris-Repository, ermöglichen ähnlich wie bei Linux unterschiedliche Quellen für Softwarepakete (z.B. stable und unstable)
- altbekannte Anwendungssoftware, die auch in Linux-Distibutionen verwendet wird (GNU-Software, Mozilla Firefox und Thunderbird, OpenOffice)
- einfach zu bedienender Installer (Project Caiman)
- für Entwickler werden die Nutzung von Solaris Features wie dtrace, mdb (Debugger) und brandz (Solaris Container für Linux) herausgehoben sowie die Verfügbarkeit von Software wie AMP, Cluster, HPC und das Sun Entwicklerpaket
Weitere technische Details zu Indiana gibt es im Blog von Glynn Foster. Dort wird z.B. auch das Thema ZFS als Root-Filesystem und Xen angesprochen. Ebenso wird erwähnt, daß wohl Einiges an KnowHow aus der Belenix-Distribution eingeflossen ist.
Im Herbst 2007 soll laut Gerüchten wohl die erste Alpha-Version verfügbar sein, im Frühjahr 2008 dann die erste offizielle Version.
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Vor kurzem habe ich darüber berichtet, daß die “neue Shell” ksh93 ab Solaris Express build 72 im Lieferumfang enthalten ist. Heute habe ich nun ein Update von Build 70 auf 72 durchgeführt – wie erwartet ohne Probleme. Hier nun die ersten Gehversuche mit ksh93:

Tip: im Internet finden sich zahlreiche Beispiele für die Konfigurationsdatei um den Prompt individuell anzupassen…
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