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	<title>Otmanix' Blog &#187; Tape</title>
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	<description>Wissenswertes und Belangloses aus dem Leben eines Admins</description>
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		<title>EMC Networker Tape Performance Solaris 10</title>
		<link>http://otmanix.de/2008/08/04/emc-networker-tape-performance-on-solaris-10/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 17:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otmanix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[EMC]]></category>
		<category><![CDATA[Solaris]]></category>
		<category><![CDATA[Networker]]></category>
		<category><![CDATA[performance]]></category>
		<category><![CDATA[Tape]]></category>

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		<description><![CDATA[Zun&#228;chst einmal sollte man pr&#252;fen welcher Treiber f&#252;r Tape-Laufwerke benutzt wird. Standardm&#228;&#223;ig ist das der st-Treiber, IBM liefert aber hier auch alternativ einen eigenen (bei dem z.B. Multipathing m&#246;glich ist). Im Treiber sollten die optimalen Einstellungen f&#252;r den verwendeten Laufwerkstyp &#8230; <a href="http://otmanix.de/2008/08/04/emc-networker-tape-performance-on-solaris-10/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst einmal sollte man pr&#252;fen welcher Treiber f&#252;r Tape-Laufwerke benutzt wird. Standardm&#228;&#223;ig ist das der st-Treiber, IBM liefert aber hier auch alternativ einen eigenen (bei dem z.B. Multipathing m&#246;glich ist). Im Treiber sollten die optimalen Einstellungen f&#252;r den verwendeten Laufwerkstyp hinterlegt sein oder bei Bedarf entsprechend angepa&#223;t werden. Wichtig ist hier u.a., da&#223; der Treiber auf eine variable blocksize und die record size nicht auf 64k begrenzt eingestellt ist.</p>
<p>Bei bereits konfigurierten Tapedrives kann die Einstellung folgenderma&#223;en ausgelesen werden:</p>
<p><span style="color: #0000ff;">root@xyz # <strong>mt -f /dev/rmt/1cbn config</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">&#8220;HP      Ultrium 3&#8243;, &#8220;HP Ultrium LTO 3&#8243;, &#8220;CFGHPULTRIUMLTO3&#8243;;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">CFGHPULTRIUMLTO3 = 2,0x3B,0,0&#215;18619,4,0&#215;42,0&#215;42,0&#215;44,0&#215;44,3,60,1200,600,1200,600,600,18000;</span></p>
<p>Die Werte sollten mit den Empfehlungen vom Hersteller des Tapedrives verglichen werden. In diesem Fall handelt es sich um HP LTO3 drives in einer Sun/STK SL500. HP liefert <a title="HP LTO3" href="http://h20000.www2.hp.com/bizsupport/TechSupport/Document.jsp?objectID=lpg50151&amp;prodTypeId=12169&amp;prodSeriesId=443365&amp;locale=en_US" target="_blank">hier</a> dazu die technischen Daten.<br />
Wie man unten sieht ist die Empfehlung von HP nahezu identisch wie der zuvor per mt ermittelte Wert.<br />
ULTRIUM3 = 2,0x3B,0,0&#215;18659,4,0&#215;44,0&#215;44,0&#215;44,0&#215;44,3, 60,1200,600,1200,600,600,18000;<br />
Laut o.g. Parametern ist die blocksize auf variabel gesetzt, die Variable record size ist nicht auf 64 KB begrenzt.</p>
<p>Sun liefert f&#252;r viele eigene (OEM-) Produkte bereits passende Voreinstellungen im st-Treiber mit. Diese Voreinstellungen finden sich nicht in der <strong>/kernel/drv/st.conf</strong>. F&#252;r Fremdprodukte mu&#223; das allerdings in dieser Datei eingetragen werden.</p>
<p>Durch die variable Blocksize im Treiber kann nun jede Backupanwendung die gew&#252;nschte Blocksize mitgeben. Das gilt auch f&#252;r Solaris-Tools wie ufsdump.</p>
<p>Im EMC Networker kann man sich die verwendete Blocksize im Startprotokoll anzeigen lassen. Dazu mu&#223; aber zun&#228;chst im Networker start-Skript <strong>/etc/init.d/networker</strong> eine Umgebungsvariable gesetzt werden.</p>
<p><strong>NSR_DEV_BLOCK_SIZE_MSG=YES<br />
export NSR_DEV_BLOCK_SIZE_MSG<br />
</strong></p>
<p>Danach mu&#223; der Networker durchgestartet werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>nsr_shutdown -f -t 10</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>/etc/init.d/networker start</strong></span></p>
<p>Jetzt kann man im Startprotokoll die voreingestellten Werte ablesen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>tail -300 /nsr/logs/daemon.raw &gt; &#8211; | nsr_render_log &#8211; | more</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">nsrd: media notice: name: LTO Ultrium block size = 64 KB<br />
nsrd: media notice: name: LTO Ultrium-2 block size = 64 KB<br />
&#8230;</span></p>
<p>Im Anschlu&#223; kann man die ermittelten Werte f&#252;r jeden Laufwerkstyp an den eigenen Bedarf anpassen. Eine Einf&#252;hrung zum Thema Tape-Performance und passende Werte bietet <a title="Bigadmin Tape performance" href="http://www.sun.com/bigadmin/content/submitted/tapedrive_perftuning.jsp" target="_blank">dieser SUN/Bigadmin-Artikel</a>. Es ist also wieder eine Umgebungsvariable zu setzen. Diese mu&#223; pro Laufwerkstyp gesetzt werden.</p>
<p><strong>NSR_DEV_BLOCK_SIZE_MEDIA_TYPE=XXX</strong></p>
<p>MEDIA_TYPE ist die Bezeichnung f&#252;r den Laufwerks/Medientyp. Hierbei gilt folgende Syntax: Bezeichnung wie in Networker-Startmeldungen, allerdings alles in Gro&#223;buchstaben und Leerzeichen sowie Bindestriche durch Unterstriche ersetzen.</p>
<p>z.B. 64kB f&#252;r LTO2 setzen</p>
<p><span class="postbody"> NSR_DEV_BLOCK_SIZE_LTO_Ultrium_2=64<br />
export NSR_DEV_BLOCK_SIZE_LTO_Ultrium_2 </span></p>
<p>Hierbei ist auf folgendes zu achten:</p>
<p>Bei Windows verhindert ggf. der Treiber des HBAs eine gr&#246;&#223;ere Blocksize als 64kB (ggf. per Registry &#228;nderbar). Netapp schreibt auch mit 64kB. In heterogenen Umgebungen kann es also durchaus Sinn machen als Standard bei 64kB zu bleiben. Die Blocksize wird im Networker beim Label-Vorgang auf dem Tape aufgebracht. Tapes mit anders gelabelter Blocksize als im Networker voreingestellt machen i.d.R. Performanceprobleme. Ein nachtr&#228;gliches Labeln (Datenverlust!) behebt das Problem. Man kann durch Trennung in verschiedene Pools f&#252;r verschiedene Blocksizes das Problem ggf. umgehen.</p>
<p>Ein weiterer Parameter ist der Abstand f&#252;r &#8220;Markierungen&#8221; auf den Tapes, die f&#252;r das Positionieren wichtig sind. Das Schreiben der Markierungen bremst schnelle Laufwerke aus. Weit auseinander liegende Markierungen bringen zwar h&#246;here Backup-Performance, k&#246;nnen aber die Restore-Performance drastisch verschlechtern.</p>
<p>Anzeige der voreingestellten Werte mit:</p>
<p><strong>NSR_DEV_TAPE_FILE_SIZE_MSG=YES</strong></p>
<p><strong>export NSR_DEV_TAPE_FILE_SIZE_MSG</strong></p>
<p>F&#252;r LTO2 wird als Kompromi&#223; bei einer Blocksize von 64kB 200000 Bl&#246;cke Abstand empfohlen. D.h. nach</p>
<p>12,2GB geschriebenen Daten auf Band wird eine Markierung geschrieben.</p>
<p>NSR_DEV_TAPE_FILE_SIZE_LTO_ULTRIUM=200000</p>
<p>Weitere Parameter f&#252;r die Networker-Startdatei sind:</p>
<p><strong>NSR_SAVEGRP_SS_OUT_RETENTION<br />
NSR_DEV_DEFAULT_CAPACITY_MEDIA_TYPE<br />
NSR_DEV_LOAD_TIME_MEDIA_TYPE<br />
NSR_DEV_LOAD_POLL_INTERVAL_MEDIA_TYPE<br />
NSR_DEV_LOAD_TRY_LIMIT_MEDIA_TYPE</strong></p>
<p>Hierzu sind noch folgende EMC Knowledgebase-Artikel empfehlenswert: esg53349, esg57225, esg57077 und esg64343. Zu finden unter <a title="EMC Powerlink" href="https://powerlink.emc.com" target="_blank">https://powerlink.emc.com</a></p>
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		<title>MPxIO Tape Multipathing ab Nevada Build93</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 07:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otmanix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSolaris]]></category>
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		<description><![CDATA[Im OpenSolaris-Storagebereich gibt es wieder News: ab Nevada Build93 ist der erste Wurf einer herstellerneutralen Tape Multipathing L&#246;sung verf&#252;gbar. &#196;nderungen in der Multipathing-Software MPxIO (bis dato nur f&#252;r Disks) und im ST-Tapetreiber machten das m&#246;glich. Die Informationen dazu sind noch &#8230; <a href="http://otmanix.de/2008/07/06/mpxio-tape-multipathing-ab-nevada-build93/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im OpenSolaris-Storagebereich gibt es wieder <a href="http://blogs.sun.com/danmas/entry/multipathing_for_tape" target="_blank">News</a>: ab Nevada Build93 ist der erste Wurf einer herstellerneutralen Tape Multipathing L&#246;sung verf&#252;gbar. &#196;nderungen in der Multipathing-Software MPxIO (bis dato nur f&#252;r Disks) und im ST-Tapetreiber machten das m&#246;glich. Die Informationen dazu sind noch etwas sp&#228;rlich, im <a href="http://cr.opensolaris.org/~rralphs/MPxIO-tape/" target="_blank">Code Review</a> und im <a href="http://www.opensolaris.org/jive/message.jspa?messageID=239329&amp;tstart=0" target="_blank">Opensolaris-Storage-Forum</a> findet sich etwas dazu.</p>
<p>Die Code-&#196;nderungen erm&#246;glichen es, da&#223; ein mehrpfadig angebundenes Tape-Laufwerk &#252;ber MPxIO als nur ein ST-Tape-device dargestellt wird. Die L&#246;sung bietet Failover bei Ausfall des aktiven Pfads, aber kein Loadbalancing.</p>
<p>Hersteller wie IBM bieten f&#252;r ihre gr&#246;&#223;eren Tapelibraries schon l&#228;nger Multipathing-Support (inc. Loadbalancing) f&#252;r verschiedene Betriebssysteme. Dazu mu&#223; allerdings der IBM-Tapetreiber benutzt und das kostenpflichtige Multipathing-Feature aktiviert werden. Infos zum IBM Tape Treiber unter Solaris und Multipathing gibt es <a title="IBM tape driver" href="ftp://ftp.software.ibm.com/storage/devdrvr/Doc/IBM_Tape_Driver_IUG.pdf" target="_blank">hier (Seite 188)</a>.</p>
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