Kitchen-PC

Letztes Silvester habe ich einen tollen Beitrag zum Thema case modding in der Küche des Gastgebers entdeckt. Die häufigst genutzten Anwendungen auf dem Gerät mit hohem waf  sind Chefkoch.de und ein Medienplayer.

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Photo station 5 auf Synology DSM 3.2

Synology bietet mit dem Diskstation Manager 3.2 (DSM) ein NAS-Betriebssystem, das für den Einsatz im Heimbereich kaum Wünsche offen läßt. Die Intranet/Internet-Applikationen für Musik, Photos und Videos, die über Browser oder Android/IOS-Apps genutzt werden können, ermöglichen den Aufbau einer sog. “private cloud”. Wer seine Dokumente und Multimedia-Dateien Anbietern wie Apple mit ICloud nicht anvertrauen möchte bekommt hier die Möglichkeit für bestimmte Funktionalitäten mit eigener Infrastruktur ähnliches zu erreichen. Eine DSM 3.2 Demo kann man hier testen.

QNAP mit MyCloudNAS, Netgear mit ReadyNAS Photos II sowie Egnyte, Buffalo mit Cloudstation und Thecus mit Thecusshare bieten ähnliche Cloud-Funktionalitäten.

Ich habe mir im weihnachtlichen Konsumrausch ein Synology DS411j zugelegt. In diesem Artikel möchte ich auf Besonderheiten und Fallstricke beim Einsatz von von Photo Station 5 aufmerksam machen.

Auf der Homepage wird zwar der Sachverhalt erklärt. Aber wer liest schon die Anleitung oder Produktbeschreibung vollständig durch? Hier der relevante Absatz:

Eine weitere Option zum Hochladen von Fotos ist Synology Assistant. Mit ihm können Sie Fotos hochladen, ohne die Verwaltungsoberfläche zu öffnen. Wählen Sie einfach die Anwendung Foto-Uploader im Synology Assistant, und Sie erhalten eine intuitive Benutzeroberfläche, die einem Assistenten ähnelt. Der Foto-Uploader vereinfacht das Hochladen und ermöglicht Ihnen das Veröffentlichen von Fotos und Videos, ohne dass ein Browser erforderlich ist. Zusätzlich wandelt der Foto-Uploader die Miniaturansichten der Fotos und Videos mit der Rechnerleistung Ihres Desktops um, was den Vorgang deutlich beschleunigt. Diese kompakte Anwendung wird ergänzt durch die Vorschau der Miniaturansichten und die Auswahl der Videoqualität.

Wenn man sich wundert, warum das Synology-NAS nach dem Betanken mit Photos und Videos via CIFS/NFS permanent ausgelastet ist, hat man obigen Absatz überlesen. Beim Befüllen des NAS werden Miniaturansichten von Bildern und Web-kompatible Versionen von Videos erstellt. Der integrierte ARM-Prozessor ist hier aber schnell hoffnungslos überlastet. Man muß aber deshalb nicht zwangsläufig zu einem NAS mit Intel CPU greifen. Über die Funktion Foto Uploader im Synology assistant kann man diese CPU intensiven Berechnungen am PC/MAC ausführen.

 Jeder sollte das Recht haben, eine eigene Fotosammlung oder ein Blog auf der DiskStation zu besitzen – und genau das bietet Ihnen Photo Station jetzt in DSM.

Standardmäßig richtet das Synology NAS eine Freigabe für Photos ein, z.B.\\nas\photo bzw. http://nas/photo/

Wenn man auf dem Synology NAS individuelle Home-Verzeichnisse pro Benutzer anlegt besteht die Möglichkeit pro Benutzer auch einen Photo-Bereich anzulegen: \\nas\admin\photo bzw. http://nas/~admin/photo/

Zunächst einmal aktiviert man individuelle Home-Verzeichnisse im DSM. Danach aktiviert man Photo Station 5 im DSM, stellt die Qualität für Miniaturansichten ein und vergibt ggf. noch Berechtigungen:

  

Nun kann jeder DSM Benutzer eine persönliche Photo Station 5 auf Wunsch aktivieren:

Nun wird der Synology Assistant konfiguriert um den Foto-Uploader nutzen zu können:

Danach wählt man den Karteireiter Foto-Uploader aus und bestimmt Quelle und Ziel des Photo/Video-Uploads:

Update

Im Synology Wiki gibt es einen Artikel wie man die Berechnung der Miniaturansicht über die NAS-CPU beschleunigt.

 

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Ein gutes neues Jahr

…wünsche ich meinen Bloglesern aus nah und fern.

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anybody out there?

Letzten Freitag war ich nach ca. 20 Jahren Abstinenz mal wieder in der Sternwarte Neumarkt. Es gab einen Vortrag zum Thema “Astrobiologie – Sind wir allein im Weltall?”

Der Vortrag von Dr. Andreas Segerer, Vorstand der Sternwarte Regensburg und Biologe, war wirklich ausgezeichnet. Zum einen wurde in den knapp 2h viel Fachwissen und der aktuelle Stand der Forschung vermittelt. Zum anderen war der Vortrag abwechslungsreich gestaltet und immer wieder durch Wortwitz aufgelockert.

Die Vorgehensweise im Vortrag war systematisch wissenschaftlich. Hr. Segerer erklärte zunächst die Voraussetzungen für Entstehung von uns bekanntem Leben und die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems. Danach folgte eine biologische Geschichte unseres Planeten die Entstehung ersten Lebens.

Aus diesen Erkenntnissen wurden später Überlegungen zum Entstehen von Leben anderswo im All angestellt.

Nach dem Vortrag konnte man noch einen Blick auf Jupiter und seine Monde werfen. Trotz ziemlich bewölkten Himmel gab es darauf gute Sicht.

P.S.

Den Vortrag gibt es demnächst wieder in der Regensburger Sternwarte. Ich kann einen Besuch wirklich empfehlen. Ansonsten gilt immer: warm anziehen…

 

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Sony MDR-NC100D noise-cancelling

Auf der IFA 2011 stellte Sony im September neue Kopfhörer mit digitaler Umgebungsgeräuschunterdrückung vor. Sony nennt das Noise-Cancelling. Das neue In-Ohr-Modell ist in weißer Ausführung als MDR-NC100D, in schwarz als MDR-NC100DB erhältlich.

Ausstattung und Technik

Hier etwas “unboxing porn”…

Das wäre die Zubehörliste:

  • Ohrstücke in den Größen S, M und L
  • Reiseadapter (z.B. Bahn und Flugzeug)
  • 1,5V AAA Batterie für den integrierten Verstärker
  • Kabelaufwicklung

Die Kopfhörerstücke sind zunächst mit Ohrstücken der Größe M versehen. Diese lassen sich leicht tauschen und damit an die eigene Ohrform anpassen.

Im Gegensatz zur Beschreibung auf der Sony Homepage wird kein Akku, sondern eine 1,5V Batterie der Größe AAA mitgeliefert. Diese wird für den digitalen Verstärker/Equalizer und somit für eine funktionierende Umgebungsgeräuschunterdrückung benötigt. Die gute Nachricht vorweg: Auch bei entladener Batterie funktioniert der Kopfhörer, aber eben ohne Noise-Cancelling.

Der digitale Verstärker/Equalizer/Filter mit den 3 Bedienknöpfen (AI NC, OFF/ON, Monitor) wird auf Hüfthöhe getragen. An ihm befindet sich ein Befestigungsclip dessen Klammer ruhig etwas stärker zupacken dürfte.

Ein Kabel endet dann mit einem Stereo-Mini-Klinkenstecker (zum Anschluß an Handy, MP3-Player, etc.). Mit der beigelegten Kabelaufwicklung kann dieses Stück verkürzt werden. Das andere Kabel endet im linken Ohrhörer, etwa 10cm davor zweigt es zum rechten Ohrhörer ab. Damit komme ich zum nächsten Kritikpunkt. Die Kabelstrecke vom Verstärker zum Ohrhörer ist aus meiner Sicht zu kurz geraten. 10-15cm mehr hätten hier nicht geschadet. Die Länge reicht bei meinen 1,75cm Länge nicht dazu aus, den Verstärker rechts an der Hüfte anzuklammern. Links getragen, reicht es mir bequem. Für sehr große Menschen könnte das knapp werden.

Der Kopfhörer kann samt Zubehör bequem in einer beiliegenden Tasche zum Transport verstaut werden. So geht nichts verloren…

Nach dem Anschluß des Mini-Klinkensteckers kann man sofort Musik, Hörbücher, Radio, etc genießen. Betätigt man den OFF/ON Schiebeschalter kommt ein kurzes akustisches Signal, welches den Einmeßvorgang der beiden Mikrofone kennzeichnet. Die Mikros sind am Ohrhörer angebracht und sollten nicht verdeckt werden, damit die Umgebungsgeräuschunterdrückung funktioniert.

Wie funktioniert die Umgebungsgeräuuschunterdrückung? Active Noise Cancellation (ANC) oder auch Active Noise Reduction (ANR) nutzt destruktive Interferenz, d.h. das gegenseitige Auslöschen von Wellen. Dieses gilt auch für Schallwellen. Dazu gibt es bei Wikipedia einen gut verständlichen Artikel zum Thema Antischall.

Erste Erfahrung

Tragekomfort

Ich habe den Kopfhörer gleich nach der Anlieferung etwa 2 1/2h getestet. Nur wenige Male rückste ich die Ohrstücke zurecht. Ich habe es als hohen Tragekomfort empfunden. Wichtig ist allerdings, den Verstärker am Bund anzuklipsen. Für freies Hängen ist das Stück zu schwer. Wie bereits oben erwähnt hätte aus meiner Sicht das Kabel etwas länger ausfallen können.

Als Schulnote würde ich eine 2- vergeben.

Klang

Der Klang wirkt bei deaktivierter Geräuschunterdrückung geringfügig besser. Ich konnte insgesamt keine großen Stärken oder Schwächen ausmachen. Bässe kommen druckvoll, Höhen sind klar, ein meiner Meinung nach ausgewogenes Klangbild.

Nach dem Wegfall von Störgeräuschen ist es ggf. notwendig mit der AI NC Taste eine Anpassung vorzunehmen.

Als Schulnote würde ich eine 2 vergeben.

Geräuschunterdrückung, ANC, ANR

Bei aktiviertem ANC/ANR ist ein sehr leises Rauschen des Verstärkers zu hören, das aber nicht als unangenehm empfunden wird. Sony wirbt mit 98,2% Geräuschminderung. In der Tat kann man den Kopförer auch zwischendurch nur zur Geräuschunterdrückung nutzen. Ich habe heute testweise den Fernseher lautgestellt und auch den Staubsauger genutzt. Der Lärmpegel wird erheblich reduziert. Bei Änderung der Geräuschkulisse kann man durch Drücken der AI NC Taste die Umgebung neu analysieren lassen. So wurde auch das Geräusch vorbeifahrender Fahrzeuge nahezu komplett ausgelöscht. Das Tolle an der Geräuschminderung ist, daß man nicht wie üblich dazu neigt die Lautstärke nach oben zu regeln um den Umgebungslärm zu übertönen.

Als Schulnote würde ich eine 1- vergeben.

Fazit

Mit einem Straßenpreis von ~120€ ist der Kophörer MDR-NC100D von Sony sicherlich kein Schnäppchen. Ich gebe aber trotzdem eine klare Kaufempfehlung.

 

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